Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10.30 bis 12.30
Uhr, 14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag 13.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag, Feiertage
10.30 bis 17.00 Uhr.
Führungen:
nach Vereinbarung. Spezielles Kinder-
und Jugendprogramm.
Geschichte:
Die 1878 eingerichtete städtische
Altertumshalle übernahm 1904 der neugegründete Historische Verein
"Alt Wertheim", der das Sammelgebiet ausdehnte, um die Sammlungen danach
in der Kilianskapelle und im 1915 erworbenen "Haus zu den vier Gekrönten"
unterzubringen. Nach wiederholten Neuordnungen schließlich 1981 als
Regionalmuseum für die Grafschaft Wertheim in Gebäuden der ehemaligen
fürstlichen Hofhaltung errichtet. 1989 Neueröffnung des Museums
im "Alten Rathaus" in z. T. historischen Räumen. Im Herbst 1999 wurde
das gegenüber gelegene "Haus zu den Vier Gekrönten" dem Grafschaftsmuseum
angegliedert. Insgesamt
2 200 m2 Ausstellungsfläche.
Präsentation:
Der Schwerpunkt liegt auf überregional
wichtigen, in sich geschlossenen Sammlungen. So wird spezifische Kleidung
des 19. Jahrhunderts aus der Grafschaft aus einem Gesamtbestand von über
1500 Stücken gezeigt, ferner, eingegliedert in die Abteilung „Grafschaftsgeschichte",
eine Münzsammlung (Anfang 14. Jh. bis 1806).
Bedeutende Gemälde und Zeichnungen
stammen aus Münchner, Heidelberger und Weimarer Künstlerschulen,
so von Richter, Verhas, Carabain, Weysser und Sturtzkopf sowie von Otto
Modersohn und Louise Modersohn-Breling. Eine Sammlung von Scherenschnitten
von Karl Fröhlich (19. Jh.) weist auf die besondere Tradition dieser
Kunstfertigkeit in Wertheim hin. Bauernmöbel aus Wertheim und der
ehemaligen Grafschaft, Biedermeierzimmer, Weinbau- und Fischereiabteilungen
ergänzen die reichhaltigen Sammlungen. In der Museumswerkstatt kann
der Besucher aktiv tätig sein im Blaudruck oder Schneiden von Silhouetten.
Jährlich finden mehrere Sonderausstellungen zu Themen aus allen Bereichen
statt.
1995 wurde in der alten Fruchtscheuer des
Klosters Bronnbach die Dependance
"Ländliches Kulturgut" eröffnet.
Quellen: Stadtverwaltung
Wertheim; Prospekt.