Öffnungszeiten:
Palmsonntag bis 31. Oktober,
Dienstag bis Samstag 14.30 bis 16.30 Uhr, sonn- und feiertags 10.00 bis
12.00 Uhr, 14.00 bis 16.30 Uhr.
Geschichte:
Aus dem Ende der 20er Jahre
in der Peterskapelle eingerichteten Museum wurde 1970 mit dessen Resten
und nach Neuerwerbungen das Tauberfränkische Landschaftsmuseum im
Gebäude des Kurmainzischen Schlosses neu gegründet. Das vom Türmersturm
überragte Schloß, dessen Anfänge bis ins 13. Jahrhundert
zurückreichen, diente bis 1803 als Sitz des Mainzer Oberamtmannes.
Präsentation:
In stimmungsvoll eingerichteten
Wohnräumen werden Exponate der Wohnkultur des Adels und Bürgertums
verschiedener Epochen, von der Renaissance bis zum Biedermeier, ausgestellt.
Handwerker- und Bauernkultur, vorwiegend des Tauberlandes, ist mit bemalten
Möbeln, Haus- und Handwerksgerät, Gebrauchskeramik sowie mit
wert-vollen Trachten, Uhren, Pfeifen, Truhen reichlich vertreten. Das Museum
verfügt über eine ansehnliche, vom Landesdenkmalamt (Außenstellen
Karlsruhe und Stuttgart) aufgestellte vorgeschichtliche Sammlung, in der
Bodenfunde von der Jungsteinzeit bis zur Merowingerzeit zu finden sind.
Zu den bedeutendsten Funden zählen Gefäße elbgermanischer
Art aus einem Geschirrdepot von Tauberbischofsheim (um 30-50 v. Chr.).
Die Sammlung sakraler Kunst (karolingisches Großkapitell, um 810,
gotische Tafelbilder, Schnitzwerke aus der Riemenschneider-Werkstatt) wurde
um Kopien des Tauberbischofsheimer Kreuzaltars von Matthias Grünewald
(Original in Karlsruhe) erweitert.
Quellen: Stadtverwaltung
Tauberbischofsheim; Prospekt.