Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag 9.00 bis 11.00
Uhr oder nach Voranmeldung, Tel. 0791 / 5 28 08.
Geschichte:
Eine erste Ausstellung an vorhandenen
Beständen fand 1977 statt. 1978 wurde eine eigene Heimatstube eröffnet,
die 1979 auf eine Fläche von 115 qm erweitert werden konnte.
Träger der Ostdeutschen Heimatstube
sind die Sudetendeutsche Landsmannschaft, Kreisgruppe Schwäbisch Hall,
und der Bund der Vertriebenen (BdV), Kreisverband Schwäbisch Hall.
Präsentation:
Das Sammelgebiet umfaßt alle deutschen
Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa.
An Sachgütern werden in der Dauerausstellung
Trachten und Trachtenstücke gezeigt, ferner Textilien, Hausrat, landwirtschaftliche
Geräte, Schmuck, Glas und Uhren. Die Heimatstube besitzt historische
Zahlungsmittel und Briefmarken sowie Mineralien und Grafiken. Besonders
sehenswert sind eine Weihnachtskrippe und andere Schnitzereien.
Aufbewahrt im Archiv werden Kaufverträge,
Besitzurkunden, Lehr- und Gesellenbriefe sowie Auszeichnungen, Landkarten
und Handschriften wie Patenbriefe und Kochrezepte. Vorhanden sind außer
Fotografien auch Schallplatten und Tonkassetten mit der Möglichkeit
zum Abspielen.
Besondere Sammlungen sind dem Walther-Hensel-Singkreis
und der Heraldik von Habsburg, Hohenlohe und des Sudetenlandes gewidmet.
In der Studienbücherei sind über
1 600 Bände vorhanden.
Quellen: Stadtverwaltung
Schwäbisch Hall; Prospekt.