Hohenlohe-Franken

Hällisch- Fränkisches Museum 

SCHWÄBISCH HALL

Träger: Stadt Schwäbisch Hall und Historischer Verein für Württembergisch Franken e. V.

74523 Schwäbisch Hall, Keckenhof 6. 

Telefon 07 91 / 7 51 - 3 60, 

Fax 07 91 / 7 51 - 3 05. 

Internet: www.schwaebischhall.de 

e-mail: hfm@schwaebischhall.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch 10.00 bis 20.00 Uhr. Montag geschlossen.

Führungen:
Öffentliche Führungen: Sonntag 11.00 Uhr; Mittwoch 18.30 Uhr. 
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Geschichte:

Das Hällisch-Fränkische Museum geht auf die 150jährige Sammeltätigkeit des „Historischen Vereins für Württembergisch Franken" zurück. Es wird gemeinsam von der Stadt Schwäbisch Hall und dem historischen Verein getragen und ist ein Zentrum der Präsentation von Kunst und Kultur der Reichsstadt und der Region des württembergischen Franken.
Das Museum ist in sieben historischen Gebäuden eingerichtet, die aus der Zeit vom 13. bis 19. Jahrhundert stammen. Im Mittelpunkt steht die staufische, 1238/39 datierte "Keckenburg", ein mittelalterlicher Wohnturm der adeligen Familie von Keck. 

Präsentation: 

Das Hällisch-Fränkische Museum - im mittelalterlichen Stadtkern Halls gelegen -  erstreckt sich über sieben historische Gebäude. Im Zentrum steht der 1238/39 errichtete staufische Keckenturm.
Dem Besucher wird Einblick in die Geschichte der Stadt und der Region von den erdgeschichtlichen Anfängen bis zur Gegenwart gewährt.
Hervorzuheben sind die Abteilungen zur mittelalterlichen Stadtgeschichte sowie zur spätmittelalterlichen Frömmigkeit. Während des Dreißigjährigen Kriegs wirkte in Hall Leonhard Kern (1588-1662), einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer des 17. Jahrhunderts. Das Museum präsentiert eine erlesene Auswahl seiner Kleinplastiken aus Alabaster und Elfenbein. Unterschiedlichste Objekte des Alltags, aber auch hervorragende Kunstwerke bieten Einblick in die reichsstädtische Gesellschaft und Kultur im Zeitalter des Barock. 
Das Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung bemalter Schützenscheiben. Die ausgestellten Exemplare zeigen Szenen aus dem Alltagsleben ebenso wie verschlüsselte Allegorien oder Bilder zu politischen Ereignissen. 
In einem neu eingerichteten Gebäudekomplex, in der ehemaligen "Stadtmühle", sind Zeugnisse zur Geschichte der Stadt und ihres Umlandes aus dem 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen. Eine Abteilung ist dem bedeutenden Panoramamaler Louis Braun (1836-1916) gewidmet, dessen Nachlass sich großenteils in Schwäbisch Hall befindet. 
Über viele Jahrhunderte hinweg verdankte die Stadt Hall ihren Reichtum einer Salzquelle. Anhand von Modellen und zahlreichen historischen Zeugnissen werden die sich wandelnden Methoden der Salzgewinnung aus Sole von der Zeit der Kelten bis ins 19. Jahrhundert erklärt. Daneben wird auch das damit zusammenhängende Recht und Brauchtum vorgestellt. 
In einer Abteilung über jüdisches Leben kann der Besucher unter anderem eine Laubhütte aus dem 19. Jahrhundert und die 1738/39 von Eliezer Sussmann ausgemalte Synagogenvertäfelung aus Unterlimpurg sehen, ein in Europa einmaliges Zeugnis jüdischer Kultur.

Laufend werden Sonderausstellungen durchgeführt.

Quellen: Stadtverwaltung Schwäbisch Hall; Prospekt.


 

 

 
 
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