Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr,
Mittwoch 10.00 bis 20.00 Uhr. Montag geschlossen.
Führungen:
Öffentliche Führungen: Sonntag
11.00 Uhr; Mittwoch 18.30 Uhr.
.
Geschichte:
Das Hällisch-Fränkische Museum
geht auf die 150jährige Sammeltätigkeit des „Historischen Vereins
für Württembergisch Franken" zurück. Es wird gemeinsam von
der Stadt Schwäbisch Hall und dem historischen Verein getragen und
ist ein Zentrum der Präsentation von Kunst und Kultur der Reichsstadt
und der Region des württembergischen Franken.
Das Museum ist in sieben historischen
Gebäuden eingerichtet, die aus der Zeit vom 13. bis 19. Jahrhundert
stammen. Im Mittelpunkt steht die staufische, 1238/39 datierte "Keckenburg",
ein mittelalterlicher Wohnturm der adeligen Familie von Keck.
Präsentation:
Das Hällisch-Fränkische Museum
- im mittelalterlichen Stadtkern Halls gelegen - erstreckt sich über
sieben historische Gebäude. Im Zentrum steht der 1238/39 errichtete
staufische Keckenturm.
Dem Besucher wird Einblick in die Geschichte
der Stadt und der Region von den erdgeschichtlichen Anfängen bis zur
Gegenwart gewährt.
Hervorzuheben sind die Abteilungen zur
mittelalterlichen Stadtgeschichte sowie zur spätmittelalterlichen
Frömmigkeit. Während des Dreißigjährigen Kriegs wirkte
in Hall Leonhard Kern (1588-1662), einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer
des 17. Jahrhunderts. Das Museum präsentiert eine erlesene Auswahl
seiner Kleinplastiken aus Alabaster und Elfenbein. Unterschiedlichste Objekte
des Alltags, aber auch hervorragende Kunstwerke bieten Einblick in die
reichsstädtische Gesellschaft und Kultur im Zeitalter des Barock.
Das Museum besitzt eine umfangreiche Sammlung
bemalter Schützenscheiben. Die ausgestellten Exemplare zeigen Szenen
aus dem Alltagsleben ebenso wie verschlüsselte Allegorien oder Bilder
zu politischen Ereignissen.
In einem neu eingerichteten Gebäudekomplex,
in der ehemaligen "Stadtmühle", sind Zeugnisse zur Geschichte der
Stadt und ihres Umlandes aus dem 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen. Eine
Abteilung ist dem bedeutenden Panoramamaler Louis Braun (1836-1916) gewidmet,
dessen Nachlass sich großenteils in Schwäbisch Hall befindet.
Über viele Jahrhunderte hinweg verdankte
die Stadt Hall ihren Reichtum einer Salzquelle. Anhand von Modellen und
zahlreichen historischen Zeugnissen werden die sich wandelnden Methoden
der Salzgewinnung aus Sole von der Zeit der Kelten bis ins 19. Jahrhundert
erklärt. Daneben wird auch das damit zusammenhängende Recht und
Brauchtum vorgestellt.
In einer Abteilung über jüdisches
Leben kann der Besucher unter anderem eine Laubhütte aus dem 19. Jahrhundert
und die 1738/39 von Eliezer Sussmann ausgemalte Synagogenvertäfelung
aus Unterlimpurg sehen, ein in Europa einmaliges Zeugnis jüdischer
Kultur.
Laufend werden Sonderausstellungen durchgeführt.
Quellen: Stadtverwaltung
Schwäbisch Hall; Prospekt.