Öffnungszeiten:
April bis Oktober täglich 10.00 bis
17.00 Uhr, November bis März täglich 13.00 bis 16.00 Uhr.
Geschichte:
Das ehemalige Kloster der Dominikanerinnen,
eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt, wurde 1258 durch eine Stiftung
des Reichsküchenmeisters Lupold von Nortenberg begründet und
bestand bis zur Reformation 1544. Seit 1936 beherbergt es die städtischen
Sammlungen zur Kunst und Kultur der Stadt und Umgebung. Nach der Renovierung
erfolgte ab 1982 eine Neuaufstellung in klösterlichen Wohn-, Schlaf-
und Wirtschaftsräumen (Balkenkonstruktionen des 14. Jahrhunderts),
in der Küche (um 1300, älteste erhaltene Anlage Deutschlands)
sowie in Konventsaal und Refektorium (15./16. Jahrhundert).
Präsentation:
Ausgestellt werden Möbel, Gemälde,
Skulpturen, Waffen, Hausrat und Handwerksgerät, Spielzeug, Handwerk-
und Bauerngeräte aus acht Jahrhunderte. Schwerpunkte bilden die Dokumente
zur mittelalterlichen jüdischen Gemeinde sowie die 1987 eröffnete
Abteilung zur Vor- und Frühgeschichte und die 1999 eröffnete
Sammlung Baumann mit Waffen, Fayencen und Zinn. Eine besondere Kostbarkeit
mittelalterlicher Tafelmalerei stellt die Rothenburger Passion (1494) von
Martin Schwarz dar. In der Gemäldegalerie befindet sich ein Großteil
des Werkes von Arthur Wasse (1854 bis 1930).
Quellen: Stadtverwaltung
Rothenburg/Tauber; Prospekt.