Öffnungszeiten:
Anfang März bis Ende April 10.00 bis
17.00 Uhr. Mai bis Oktober 9.00 bis 17.30 Uhr, November bis Dezember 11.00
bis 16.00 Uhr. Eingang durch das Portal des gotischen Rathauses im Rathaus-Innenhof.
Geschichte:
Das mit dem Bau um 1250 begonnene gotische
Rathaus mit einem 60 m hohen Turm wurde nach einem Brand 1501/1505 wiederhergestellt
und erhielt 1572/78 einen beachtlichen Renaissancebau angegliedert. Im
gotischen Rathaus befinden sich unter dem Kaisersaal, über den Innenhof
zugänglich, 14 stattliche Gewölbe, die einst als Kramläden
dienten. Darunter befanden sich eine Folterkammer und drei unterirdische
Gefängnisse, in denen im 15. Jahrhundert u. a. auch Bürgermeister
Heinrich Toppler sowie dessen Sohn und Vetter gefangengehalten wurden.
In neun Gewölben dokumentiert eine museale Ausstattung die historische
Wehr- und Verteidigungsbereitschaft Rothburgs.
Präsentation:
Schwerpunktmäßig wird die Situation
der Freien Reichsstadt während des Dreißigjährigen Krieges
mit zahlreichen Exponaten wie Waffen, Dokumenten, Karten und Bildern von
Ereignissen und Personen jener Zeit gezeigt. Bemerkenswert eine Wachstube
(1631), wie sie in den Torbögen üblich war, ferner Erinnerungsstücke
an Glasermeister Adam Hörber, Verfasser eines 1881 erstmals und bis
heute immer wieder aufgeführten historischen Festspieles "Der Meistertrunk".
Es hält die Erinnerung wach an die Errettung der Stadt vor Plünderung
und Brandschatzung.
Zugang auch zum "Topplerverlies" (ehemaliger
Kerker des Rathauses) und zur Folterkammer.
Quellen: Stadtverwaltung
Rothenburg/Tauber; Prospekt.