Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Mai 8.30 bis 12.00 Uhr,
13.30 bis 17.00 Uhr. 1. Juni bis 14. September 8.30 - 12.00 Uhr, 13.30
bis 18.00 Uhr, 15. September bis 31. Oktober 8.30 bis 12.00 Uhr, 13.30
bis 17.00 Uhr,
1. November bis 31. März 10.00 bis
12.00 Uhr, 14.00 bis 16.00 Uhr (in dieser Zeit montags geschlossen).
Führungen:
nach Vereinbarung.
Geschichte:
In dem von einer Mauer umgebenen Friedhof
nahe der Tauber steht die St. Peter und Paul geweihte (968) Chorturmkirche,
eine Stiftung des Edelfreien Reinger. Sie war 1142 im Besitz des Würzburger
Stiftes Neumünster und ab 1258 dem Deutschen Orden unterstellt. 1544
wurde die Reformation eingeführt. Turm und Langhaus sind einheitlich
als romanischer Bau (um 1170) entstanden, die Sakristei und die lettnerartige
Arkadenstellung stammen aus gotischer Zeit. 1767 wurde dem Turm ein Geschoß
aufgesetzt.
Präsentation:
In dem vom klar gegliederten Turm überbauten
Chorgewölbe befinden sich romanische Freskengemälde (vier Evangelisten,
um 1300). Drei gotische Arkaden bilden den Übergang ins flachgedeckte
Langhaus.
Das wertvollste Kleinod der Kirche, ein
Heilig-Kreuz-Altar (um 1510) von Tilman Riemenschneider, stammt aus der
abgebrochenen Michaelskapelle bei St. Jakob, von wo es 1653/54 nach Detwang
verbracht wurde. Im Schrein der Gekreuzigte zwischen zwei Gruppen - links
Johannes, Maria, rechts Gruppe der Soldaten mit vornehmen Vertretern des
Judentums; auf den Flügeln Reliefs mit Christus im Gebet am Ölberg
sowie mit dem Auferstandenen am Grab. Im Querschiff zwei Seitenaltäre
(15./16.Jahrhundert), doch nicht mehr ursprünglich. Ferner ein Reliquienkreuz
(um 1000).
Am Beinhaus (Karner am Kirchturm) eine
selten anzutreffende gotische Totenleuchte aus Stein.
Quellen: Stadtverwaltung
Rothenburg/Tauber; Prospekt.