Öffnungszeiten:
montags 16.30 bis 19.30 Uhr, dienstags
12.00 bis 14.00 Uhr, mittwochs 10.00 bis 11.30 Uhr, donnerstags 10.00 bis
11.30 Uhr, 15.00 bis 18.00 Uhr, freitags 10.00 bis 11.30 Uhr, 15.00 bis
17.30 Uhr. Gruppen ab 10 Personen nach telefonischer Vereinbarung.
Geschichte:
Den Namen trägt das Museum nach einem
Pionier der Zeppelin-Luftschiffahrt, dem 1889 in Niederstetten als Sohn
eines Seilers geborenen Albert Sammt. Bereits 1912 kam er zum Luftschiffbau,
war 1924 Höhensteuermann bei der ersten Atlantiküberquerung und
überlebte als Offizier den verhängnisvollen Absturz bei der Landung
des LZ 129 „Hindenburg" in Lakehurst. Danach war er Kapitän des letzten
deutschen LZ 130 „Graf Zeppelin". 1937 wurde er Ehrenbürger seiner
Vaterstadt; 1982 verstarb Sammt 93jährig, kurz vor Eröffnung
des ersten Albert-Sammt-Zepplin-Museums. Dieses wurde 1982 mit Unterstützung
der Familie Sammt in einem Raum des Schlosses Haltenbergstetten eingerichtet,
unter Mithilfe durch die Zeppelinwerke Friedrichshafen sowie private Leihgeber.
Präsentation:
Für den Bau des neuen KULT, dem Kultur-
und Literaturtreff der Stadt Niederstetten, wurde das Albert-Sammt-Zeppelin-Museum
neu konzipiert und 1994 in die Bücherei im KULT Niederstetten integriert.
Gezeigt werden Originalstücke sowie ausgesuchte Reproduktionen alter
Exponate, die Ausschnitte aus der eindrucksvollen Geschichte der Zeppeline
bieten. Eine übersichtlich gestaltete Fotodokumentation ist „schwebend"
installiert - gehalten von original Zeppelinprofil-Rekonstruktionen. Die
Schautafeln informieren über Sammts bewegte Lebensgeschichte und damit
auch über die Geschichte der Zeppelin Luftschiffahrt, eingebettet
in den jeweiligen historischen Kontext. Neben der Dokumentation finden
sich auch Modelle, Malerei und Inventarstücke aus dem LZ 130.
Quellen: Stadtverwaltung
Niederstetten; Prospekt.