Öffnungszeiten:
16. März bis 15. November, täglich
9.00 bis 12.00 Uhr, 13.30 bis 18.00 Uhr. Montags (wenn Werktag) geschlossen.
Geschichte:
Die ursprüngliche Wasserburg der namengebenden
Herren von Neuenstein, eine der mächtigsten Deutschlands, gelangte
im 13. Jahrhundert durch Kauf an das Haus Hohenlohe. Im 14. Jahrhundert
erweitert, erfolgte 1550 ein Umbau im Stil der Renaissance. Vom 15. bis
17. Jh. war Neuenstein Residenz der regierenden Grafen, späteren Fürsten
von Hohenlohe. Nach Aufgabe des Schlosses um 1700 als Wohnsitz der Familie,
diente das Gebäude verschiedenen sozialen Zwecken. 1878 Einrichtung
eines Museums. Ende des 19. Jahrhunderts Beginn einer Restaurierung, deren
Höhepunkt unter Bodo Ebhardt 1906 nach Aufstockung zu einer imposanten,
heute nicht unkritisch bewerteten Baugruppe führte. Seit 1946 planvoller
Ausbau des Schlosses zu einem kulturellen Zentrum.
Präsentation:
Das über mehrere Stockwerke verteilte
Museum bietet einen guten Überblick über Kunst und Geschichte
Hohenlohe Frankens. Beachtenswert der Kaisersaal mit umfangreicher Waffensammlung,
der Rittersaal mit historischer, 1953/56 aus dem Schloß Kirchberg/Jagst
translozierten Kassettendecke (1683), in den Obergeschossen familiengeschichtliche
und künstlerisch wertvolle Sammlungen, dabei Gemälde, Goldschmiedearbeiten
und Elfenbeinschnitzereien sowie Inventar aus anderen hohenlohischen Schlössern.
Im Erdgeschoß eine funktionsfähige mittelalterliche Schloßküche
in ursprünglichem Aussehen von 1495. Im Dachgeschoß befinden
sich das Hohenlohe-Zentralarchiv, eines der größten deutschen
Privatarchive, und die Bibliothek.
Quelle: Prospekt.