Öffnungszeiten:
Geöffnet März bis Oktober Samstag
und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr; November bis Februar Sonntag 14.00 bis
17.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Geschichte:
Ehemalige Klosterkriche, 1923 aus Trümmern
wieder aufgebaut. Sie diente u. a. als Turnhalle, Versammlungsraum, Stadthalle,
Lagerschuppen. Von 1954 bis 1984 war das Gebäude Kirche der katholischen
Kirchengemeinde. 1985 richtete die Stadt Lauffen das Museum ein.
Präsentation:
Im Museum vereint sind drei
Sammlungskomplexe: Vor- und Frühgeschichte, Erdgeschichte und Hölderlinzimmer.
Zu den archäologischen Funden gehören Keramiken, Werkzeuge aus
Stein, Knochen und Metall sowie Schmuck aus verschiedenen Epochen der Vorgeschichte.
Aus römischer Zeit stammen unter anderem ein Merkurrelief, Keramik,
Schmuck und Arbeitsgerät. Diese Exponate werden ergänzt von der
Rekonstruktion eines Dachaussschnitts und einer Heizanlage aus Originalbauteilen.
Die erdgeschichtliche Abteilung zeigt vorwiegend Fossilien aus dem Muschelkalkmeer
der Triaszeit, darunter die Funde der "Neckarwestheimer Seelilienbank".
Das Hölderlinzimmer dokumentiert die Wohnungen der Familie Hölderlin
in Lauffen und erinnert daran, dass der Dichter Friedrich Hölderlin
am 20. März 1770 in Lauffen geboren wurde.
Quellen: Gemeindeverwaltung,
Prospekt.