Öffnungszeiten:
April bis Oktober, sonn-
und feiertags 15.00 bis 17.00 Uhr. Gruppen nach vorheriger Anmeldung (Ingo
Hauer, Eichenweg 1,
Telefon 09343 / 45 17).
Geschichte:
In einem Weinbauernhaus aus
der Renaissance-Zeit (erbaut 1551), Geburtshaus des Reformators der Landwirtschaft
Frankens, Dr. Philipp Adam Ulrich, ist das Heimatmuseum der Stadt Lauda-Königshofen,
mit 20 Räumen auf vier Stockwerken, eingerichtet.
Präsentation:
Das Erdgeschoß zeigt
den ursprünglichen Kelterraum, die Bauernküche mit großem
Backofen, mit Kupfer- und Holzgeschirr; die Wohnstube mit ihrer alten Stuckdecke,
mit Rhöntisch und Bauernschrank gewährt Einblick in vergangene
bäuerlich-bürgerliche Wohnkultur, ebenso das Schlafzimmer.
Eine Barockstiege führt hinauf in
den 1. Stock zur Zunftstube mit alten Zunftzeichen verschiedener Berufe,
mit Schmiedearbeiten und Schlössern. Weitere Räume widmen sich
wichtigen Stationen der Stadtgeschichte. Dazu gehören ein Eisenbahnraum
und die Heimatstube der Karpaten- und Sudetendeutschen. Auch bedeutende
Laudaer Persönlichkeiten werden berücksichtigt (Fürstbischof
Gottfried von Aschhausen, Philipp Adam Ulrich, der sich um die Landwirtschaft
Frankens besondere Verdienste erworben hat; Johann Martin Schleyer, der
Erfinder der Weltsprache „Volapük"). Ein großes Schulzimmer
schließt den Rundgang auf diesem Stockwerk ab. Die Handwerkerstuben
im 2. Obergeschoß bieten dem Besucher eine Fülle von Gerätschaften
aus verschiedenen Berufen; der Dachboden zeigt vielerlei landwirtschaftliche
Geräte und einen Raum mit bäuerlichem Himmelbett und Trachtenpuppen.
Eingerichtet ist eine Heimatstube der
Karpaten- und Sudetendeutschen.
Quellen: Stadtverwaltung
Lauda; Prospekt.