Öffnungszeiten:
täglich.
Geschichte:
Die imposanten Bauten der Kirche und Klosteranlage
gehen auf Initiative des Abtes Sigismund Hauck († 1738) zurück. Baumeister
war der Prämonstratenser P. Sebaldus Appelmann, der 1720 bis 1728
ein sehenswertes Kunstwerk geschaffen hat. Die dreischiffige Pfeilerbasilika
mit herrlicher Kuppel und Laterne, flankiert von zwei Türmen, gehört
zu den bedeutendsten sakralen Bauten des Taubertales.
Präsentation:
Die reiche Innenausstattung glänzt
mit Stuckarbeiten an Decke und Seitenwänden. Balkone fügen sich
im Querschiff harmonisch ein. Die Deckenbilder erzählen die Geschichte
des Kreuzes und das Leben des Hl. Norbert von Xanten (1080-1134, Gründer
des Prämonstratenserordens). Die Bildreihe der Kuppel zeigt die marianische
Gesinnung des Ordens. Gemalt wurden die meisten Bilder von Josef Gru aus
Verona. Hochaltar und Nebenaltäre (z. T. von Ferdinand Tietz) gelten
als barocke Prachtwerke. Die Kanzel (1788) weist Merkmale des Rokoko auf.
Bemerkenswert der aus dem 13. Jahrhundert stammende Taufstein im südlichen
Querschiff.
Wegen ihrer Klangfülle ist die Orgel
des Würzburger Orgelbauers Johann Philipp Seuffer (1731) ein beliebtes
Instrument für Kirchenkonzerte.
Quellen: Stadtverwaltung
Lauda; Prospekt.