Öffnungszeiten:
Ein Rundgang durch die Burganlage ist ganzjährig
möglich. Keine Innenbesichtigung und keine Führungen.
Geschichte:
Hoch über dem Kochertal steht die
typisch mittelalterliche Wehranlage, die als besterhaltene Stauferburg
Deutschlands gilt. Der hohe Wehrturm (Bergfried) und die Schildmauer wurden
zwischen 1180 und 1220 erbaut, ein Großteil der Verteidigungsmauer
und Türme sowie Torhaus und Kapelle stammen aus der Zeit der Erweiterung
um 1450. Das Schloß wurde 1715/16 in der Barockzeit auf älteren
Mauern errichtet. Kurz zuvor hatte sich die Familie von Stetten in drei
Zweige geteilt, dem Äußeren, Inneren und dem Buchenbacher Haus,
jeweils benannt nach ihrem Besitz. Die Burg wurde 1098, also vor über
900 Jahren, erstmals urkundlich erwähnt und wird seither bis heute
von der Familie der Freiherren von Stetten - in der 30. Generation - bewohnt.
Präsentation:
Sehenswert ist die Burgkapelle, in der
die Möglichkeit zu Trauungen besteht. Jedes Jahr werden Anfang Juli
für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene Ende Juli, Anfang
August Theaterstücke der Künzelsauer Burgfestspiele Schloß
Stetten e. V. aufgeführt.
In Teilen der Burganlage befindet sich
der Altersruhesitz „Residenz Schloß Stetten".
Quelle: Prospekt.