Öffnungszeiten:
Die Anlage ist ganzjährig während
der Tagesstunden zugänglich. Führungen nach Vereinbarung.
Geschichte:
Die Römer bauten hier
im 2. Jahrhundert n. Chr. ein strategisch wichtiges Kastell, um den vorgelagerten
Limes zu bewachen.
1992 sollte ein Grundstück
mit der bis dahin unbekannten Badeanlage bebaut werden. Ausgrabungen ergaben
jedoch, daß die römische Ruine ein herausragendes Kulturdenkmal
darstellt. 1995 wurde ein archäologisches Freilichtmuseum erföffnet.
Präsentation:
Das Freilichtmuseum Römerbad
im Ortskern zwischen dem Rathaus und der Grundschule von Jagsthausen zeigt
den Grundriß eines römischen Militärbades um 200 n. Chr.
Didaktische Tafeln, von Archäologen des Landesdenkmalamtes gestaltet,
erklären in Wort und Bild das Badegebäude, seine Nutzung sowie
seine Bedeutung für die Alltagskultur eines Kastellvicus am obergermanischen
Limes.
Inschriftensteine, Teile
einer Jupitergigantensäule, Ziegeltempel usw. werden ausgestellt
und anschaulich erläutert. So stammen die älteste und die jüngste
Inschrift vom vorderen Limes, dem zweitlängsten Bodendenkmal der Welt,
aus Jagsthausen. Sie bilden die Grundlage der Datierung.
Ein ebenfalls mit didaktischen
Tafeln versehener Weg führt vorbei an einem rekonstruierten römischen
Brunnen zum Kastellbereich und zum Museum in der Götzenburg.
Quellen: Gemeindeverwaltung
Jagsthausen; Prospekt.