Öffnungszeiten:
Geöffnet täglich außer
Montag 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr.
Geschichte / Präsentation:
Das Archäologie-Museum
und das Kunst- und Skulpturen-Museum präsentieren im barocken Anbau
des Deutschhofs Teile ihrer Sammlungen im 1. und 2. Obergeschoß,
während das Erdgeschoß auch vom Naturhistorischen Museum, damit
von allen drei städtischen Museen für Sonderausstellungen genutzt
wird. Im südlichen Bereich des Erdgeschosses im Deutschhof, haben
kleinere Präsentationen den optimalen Platz.
Auf zwei Flügel des
Deutschhofs verteilen sich die Städtischen Sammlungen mit den Abteilungen
Skulpturen-Museum, Archäologie-Museum, Unterländergalerie und
Kulturhistorische Stadtgeschichte. Über die große Eingangshalle
gelangt der Besucher zunächst im ersten Stock in die Kunstsammlung,
die namhafte Künstler des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne
aus der Region vereint. Mit größeren Werkkomplexen werden die
Maler Heinrich Friedrich Füger, Carl Doerr, Heinrich Altherr und Peter
Jakob Schober vorgestellt. Auch die "Galerie nach 45" hat eine regionale
Ausrichtung, mit Arbeiten u. a. von Justus Jahn und Horst Antes. Im Sondersammelbereich
Kleinplastik beziehungsweise Bozzetti sind Ausstellungsstücke internationaler
Bildhauer des 20. Jahrhunderts wie Wilhelm Lehmbruck, Henry Moore und Alberto
Giacommetti zu sehen. Im Dachgeschoß befinden sich die archäologischen
Funde aus Heilbronn und seiner Umgebung, die in ansprechender didaktischer
Aufbereitung einen zeitlichen Bogen von der Steinzeit und den Metallzeiten
über die Kelten, Römer und Alamannen bis zu den Franken und ins
Mittelalter spannen. Von besonderer Bedeutung sind die Funde aus dem jungsteinzeitlichen
Massengrab von Talheim und den römischen Siedlungsplätzen.
Im Erdgeschoß des
Südflügels werden in wechselnder Folge Themen der Heilbronner
Stadt- und Industriegeschichte dokumentiert.
Gleich gegenüber vom
Deutschhof residiert im alten Fleisch-, Gerichts- und Hochzeitshaus in
der Kramstraße 1 das Naturhistorische Museum mit seinen umfangreichen
erd- und landschaftsgeschichtlichen Sammlungen.
Das Museum ist in einem
Renaissancebau von 1600 untergebracht und wurde nach umfassenden Umbauarbeiten
zuletzt 1998 wieder eröffnet. Die erlebnisorientierte Ausstellung
gibt Einblick in die Erd- und Landschaftsgeschichte des Heilbronner Raums
mit umfangreichen Beständen an Mineralien, Gesteinen und Fossilien.
Gezeigt werden über 200 Millionen Jahre alte Tier- und Pflanzenreste
aus der Zeit des Trias, darunter ein versteinerter Baumstamm, ein Stück
fossiler Meeresboden sowie Überreste von den ältesten Dinosauriern
Europas. Weitere Ausstellungsthemen sind der Entstehung der Erde, den Bewegungen
der Kontinente, der Entstehung von Leben auf der Erde sowie der Evolution
des Menschen gewidmet. Im neu gestalteten Ausstellungsbereich zur menschlichen
Entwicklungsgeschichte stehen die Rekonstruktionen der drei "Ur-Europäer"
Homo erectus, Homo neanderthalensis und Homo sapiens im Mittelpunkt.
Große Ausstellungen
finden zudem den passenden Rahmen im Hagenbucher in der Kranenstraße
14 (hinter dem Insel-Hotel) mit seinen neu geschaffenen Ausstellungsräumen.
Quellen: Gemeindeverwaltung,
Prospekt.