Öffnungszeiten:
Geöffnet 1. März bis 31. Oktober,
Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr und nach
Vereinbarung.
Geschichte:
In unmittelbarer Nachbarschaft
zum Fränkischen Museum baute der Fränkische Sängerbund an
der historischen Stadtmauer 1989 eine neue repräsentative Zentralstelle
zur Dokumentation und Erforschung des Laienchorwesens auf. Die Konzeption
des einzigen Chormuseums dieser Art in Deutschland ist dem geistigen Erbe
des 1945 zerstörten Deutschen Sängermuseums in Nürnberg
verpflichtet. Das Sängermuseum des Deutschen Sängerbundes ist
das einzige Chormuseum dieser Art in Deutschland. Es gewährt
faszinierende Einblicke in einen wichtigen Bereich der deutschen und europäischen
Kulturgeschichte und der Musikgeschichte. Das Museum läßt das
Laienchorwesen als integrierenden Bestandteil einer lebendigen Musikpflege
im 19. und 20. Jahrhundert erkennen.
Präsentation:
Unter den ausgewählten
Exponaten befinden sich kostbare Fahnen, Pokale, Medaillen sowie andere
typische Vereins- und Festabzeichen, Chroniken und Protokollbücher
sowie Bildmaterial, Musikinstrumente und Noten von den Anfängen der
Sängerbewegung bis zur Gegenwart. Besonders hervorzuheben ist das
Banner zum Großen Deutschen Sängerfest in Nürnberg 1861
sowie handschriftliche und gedruckte Dokumente und Notenausgaben zu den
wegweisenden deutschen Sängerfesten und Chortagen seit dem frühen
19. Jahrhundert. Ein Spezialarchiv und reichhaltige Sammlungen von wertvollen
historischen Zeugnissen und Dokumenten sowie Requisiten aus der Chorvereins-
und Chorverbandsgeschichte bieten die Möglichkeit zum Studium. Sonderausstellungen
sollen die Verknüpfung musikalischer, geselliger und politischer Momente
verdeutlichen. Seit 2000 steht das Museum in der Trägerschaft der
Stiftung "Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens."
Sitz der Stiftung "Dokumentations-
und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens" (Archiv und Sammlungen).
Quellen: Gemeindeverwaltung,
Prospekt.