Öffnungszeiten:
1. April bis 1. November 9.15 bis 17.30
Uhr, 2. November bis 31. März (außer montags) 10.00 bis 12.00
Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr.
7. bis 31. Januar, 24., 25. und 31. Dezember
geschlossen. Nach rechtzeitiger Anmeldung Besichtigung der Kirche auch
außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Führungen:
Führungen können durch das Evang.
Pfarramt vermittelt werden (Dauer ca. 45 Min.).
Geschichte:
Die außerhalb der Stadt
Creglingen stehende gotische Herrgottskirche (1384) wurde von den Herren
von Hohenlohe-Brauneck über der Stelle eines Hostienwunders erbaut
und als Wallfahrtskirche geweiht. Das schlichte Langhaus mit Sakristei
und Treppenturm (sogenannte „Tetzelkanzel") ist reich ausgestattet mit
Kunstwerken des späten Mittelalters.
Präsentation:
Seit Anfang des 16. Jahrhunderts
befindet sich im Kirchenschiff ein Altarschrein von Tilman Riemenschneider
(Würzburg). Dargestellt werden Maria Himmelfahrt und weitere Szenen
aus dem Leben Marias. Die äußere Form entspricht einer gotischen
Monstranz, ein würdiger Aufbewahrungsort für die verehrte wunderbare
Hostie. Bis heute konnte der Schöpfer des Choraltars (um 1500), die
Passion Christi, nicht mit Sicherheit bestimmt werden.
Der rechte Seitenaltar (End
15. Jahrhundert) wird der Nürnberger Schule, die Malereien werden
Jakob Mühlholtzer aus Bad Windsheim zugeordnet.
Der linke Seitenaltar entstand
in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die Schnitzereien werden
der niederländischen Schule zugeschrieben, die Gemälde Jakob
Mühlholtzer.
Ein Kruzifix von 1500 wird
Veit Stoß zugeschrieben. Totenschilde und farbige Glasfenster, die
noch aus der Entstehungszeit der Herrgottskirche stammen, vervollständigen
die Kunstwerke der Herrgottskirche. Ein weiteres Kleinod fränkischer
Kunst stellt das erst 1999 in die Herrgottskirche zurückgebrachte
Sakramentsschränkchen dar.
Quellen: Stadtverwaltung
Creglingen; Prospekt.