Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag Feiertag von
14.00 bis17.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Vom 2. November bis 28. Februar nur nach
Voranmeldung,
Telefon Mesnerin: 0 79 33 / 2 01 13.
Nähere Auskünfte:
Evangelisches Pfarramt Freudenbach,
97933 Creglingen, Telefon 0 79 33 / 5
02, Fax 0 79 33 / 2 00 15.
Kontaktstelle:
Touristikinformation Creglingen,
Telefon 0 79 33 / 6 31.
Geschichte:
1232 von den Brüdern
Gottfried und Konrad von Hohenlohe gestiftet, erlebte der kleine Konvent
eine kurze Zeit der Blüte, verfiel aber unter den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach
mehr und mehr, wurde 1548 säkularisiert und zum Kastenamt; 1792 erst
erlangte Frauental Selbständigkeit. Nach Zerstörungen im Bauernkrieg
1525 blieben vom ehemaligen Zisterzienserinnenkloster nur der Südflügel
des Konventsgebäudes (heute Heim der Stiftung Jugendhilfe Land) und
die Klosterkirche erhalten. Das im romanisch-gotischen Übergangsstil
errichtete Gotteshaus gliedert sich in eine Laien- und Oberkirche (Nonnenempore)
sowie in die Unterkirche (frühere Grablege der Herren von Hohenlohe).
Bei der Renovierung dieser Gruftkirche mit Kreuzrippengewölbe wurden
1962 Fresken - Häupter der 12 Apostel und Christus - über dem
Altarbogen freigelegt. Drei spätgotische Heiligenfiguren (Maria auf
der Mondsichel mit Kind, Benedikt und Bernhard von Clairveaux) thronen
auf einer Empore hinter dem zerstörten Altar.
Präsentation:
Die Entwicklung Frauentals
ist Thema des auf der Nonnenempore eingerichteten Museums „Vom Kloster
zum Dorf". Der Gang durch die anschauliche Dauerausstellung vermittelt
Einblicke in das Klosterleben, in die Wirren der Reformationszeit sowie
in die Fortschritte der Landwirtschaft und in die Änderungen der Kulturlandschaft.
Er endet mit einem Blick auf das Dorfleben im 19. und 20. Jahrhundert.
Zur thematischen Ergänzung sind vier kulturhistorische Wanderrouten
vorgeschlagen, die Spuren der Geschichte in der Landschaft erfahrbar machen.
Quellen: Stadtverwaltung
Creglingen; Prospekt.