Öffnungszeiten:
Das Besucherbergwerk ist vom 1. Mai bis
Ende Oktober geöffnet. Einfahrten samstags, sonntags und feiertags
von 9.30 bis 16.00 Uhr, mittwochs von
14.00 bis 16.00 Uhr.
Geschichte:
Im Januar 1944 kommt die
Rüstungsindustrienach Bad Friedrichshall-Kochendorf. Mit immensem
Aufwand soll in den letzten Kriegsmonaten das dortige Salzbergwerk zu einer
gewaltigen Rüstungsfabrik ausgebaut werden. Die SS läßt
eigens für die Arbeiten ein Konzentrationslager in Kochendorf errichten.
Die Arbeitsbedingungen sind
mörderisch: Über 200 jüdische und andere KZ-Häftlinge
kommen ums Leben. Als die SS das KZ vor der heranrückenden US-Armee
räumt, sterben auf einem Todesmarsch zum KZ Dachau über 200
weitere Häftlinge.
Im Jahr 1999 wurde in einer
abgebauten Salzhalle eine Ausstellung über die KZ-Häftlinge eröffnet,
die seit Mai 1944 Zwangsarbeit unter Tage verrichteten.
Präsentation:
Die Ausstellung ist in den
Rundgang des Besucherbergwerks in einer abgebauten Salzhalle integriert,
wo die KZ-Häftlinge 1944bis 1945 Zwangsarbeit verrichtenmußten.
Publikation:
Detlef Ernst / Klaus Riexinger:
Vernichtung durch Arbeit.
Die Geschichte des KZ Kochendorf / Außenkommando des KZ Natzweiler-Struthof.
Bad Friedrichshall 1996, neue erw. Aufl. 2003.
Quellen: Stadtverwaltung,
Prospekt.