Öffnungszeiten:
Geöffnet täglich außer
Montag, Neujahr, Faschingsdienstag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag
und Silvester. Am Oster- und Pfingstmontag ist die Residenz geöffnet.
Führungen: April bis September jeweils
um 9.00, 10.00, 11.00, 12.00 und 13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 Uhr,
Oktober bis März um 10.00, 11.00, 12.00 und 13.00, 14.00, 15.00 Uhr.
Gruppen nach Anmeldung.
Geschichte:
Die Residenz Ansbach stellt sich heute
als stilistisch einheitliches Gebäude dar. Sie gehört sie zu
jenen Schlössern, die in Jahrhunderten organisch gewachsen sind. Ein
Rest der spätmittelalterlichen Anlage ist die Gotische Halle im Nordostflügel,
die eine bedeutende Ansbacher Fayence- und Porzellansammlung bewahrt. Ihre
heutige Gestalt erhielt die Residenz in der ersten Hälfte des 18.
Jahrhunderts durch die Architekten Gabriel de Gabrieli, Karl Friedrich
v. Zocha und Leopold Retti. Gabrielis Hauptleistung liegt im Umbau der
Hoffassaden, Zocha errichtete die Orangerie, Retti kommt das Verdienst
zu, die unfertig dastehenden Bauteile zu einer Einheit zusammengeführt
und mit einer Schar von Künstlern verschiedener Nationalität
eine Innenausstattung geschaffen zu haben, die ihresgleichen sucht.
Präsentation:
Dank des reichen Bestands an Mobiliar und
Kleinkunst ist die Atmosphäre einer absolutistischen Residenz des
18. Jahrhunderts spürbar. Eine Führung durch die 27 Prunkräume
ist auf jeden Fall empfehlenswert. Zu den Hauptattraktionen der Residenz
zählen der doppelgeschossige Festsaal, das Spiegelkabinett sowie der
Kachelsaal mit rund 2.800 Fliesen aus der ehemaligen Ansbacher Fayencemanufaktur.
Interessant auch die Bayerische Staatssammlung
"Ansbacher Fayencen und Porzellan" im Erdgeschoß.
Quellen: Stadtverwaltung,
Prospekt.